Die Zielsetzungen

  • Künstler dazu ermutigen, sich das Thema Wasser, das seit jeher Teil der Kunstgeschichte ist, anzueignen.
  • Sie durch ihren künstlerischen Akt, dazu zu bringen, Wasser und seine Eigenschaften, seine Symbolik, seine Herausforderungen zu reflektieren, zu betrachten, zu analysieren, kritisch zu untersuchen, zu nutzen und zweckentfremden.
  • Die Künstler der breiten Öffentlichkeit näher bringen.
  • Die Förderung des Austauschs und der Vernetzung mit den Kulturakteuren.
  • Die Öffentlichkeit, vor allen die Jüngeren, für zeitgenössische Kunst zu sensibilisieren, und ihnen durch das Thema Wasser, die Vielfalt der Betrachtungsmöglichkeiten näherzubringen.

Wettbewerbsmodalitäten

Dieser Wettbewerb steht bildenden Künstlern aller Nationalitäten offen, die volljährig sind, sich in der Mitte ihrer Karriere befinden und in den folgenden Disziplinen der plastischen und visuellen Kunst tätig sind: Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Fotografie, Video oder jede andere Form der plastischen oder visuellen Kunst (Live-Performance und Musik sind nicht eingeschlossen).

Für Installationen und Skulpturen können die Künstler entweder ein bestehendes Werk oder ein Projekt einreichen.
Im Falle eines Projekts muss ein Produktionsbudget von maximal 80.000 € beigefügt werden.

Für andere Kunstformen kann nur ein bereits bestehendes Werk eingereicht werden. Für Gemälde, Zeichnungen, Fotos oder Videos können keine zusätzlichen Produktionsmittel bereitgestellt werden.
Das vorgelegte Werk, das aus einem Ganzen oder einem einzelnen Stück bestehen kann, muss ein einziges Exemplar sein.
Bei Video- oder Fotoarbeiten muss es sich idealerweise ebenfalls um eine Einzelausgabe handeln, aber wenn es sich um mehrere Ausgaben handelt, ist der Preis ein anderer (siehe Regeln).
Filmproduktionen, Live-Shows und Aufführungen werden nicht berücksichtigt.

Seit der 10. Ausgabe werden jährlich 4 Preisträger für ihr Projekt oder Werk ausgezeichnet:
> 2 Werke oder Projekte im Bereich der Bildhauerei oder Installation;
> 2 bestehende Werke der Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Video (nicht in Form eines Projekts).

Der Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen für die 11. Ausgabe des Wettbewerbs findet vom 20. September bis zum 21. November 2021 statt.

Teilnahmeberechtigung für das Auswahlverfahren

Weisen Sie nach, dass Sie ein professioneller Künstler und/oder Absolvent einer Kunstschule sind.
Sie haben eine solide künstlerische Laufbahn vorzuweisen: Ihre Arbeiten wurden kürzlich in Institutionen, Galerien, auf Festivals usw. ausgestellt und/oder Sie haben an einem Künstleraufenthalt teilgenommen.

Die Dotation

Aus den Bewerbern werden maximal 4 Contemporary Talent Gewinner ausgewählt, die folgende Preisgelder erhalten werden

  • Jeweils 15.000 € für den Erwerb ihrer Werke, die in die Sammlung der Stiftung aufgenommen werden sollen.

Der Preis umfasst außerdem :

  • Teilnahme an einer Gruppenausstellung im Kunstzentrum der Stiftung.
  • Eine zweisprachige Veröffentlichung, in der die Arbeiten der Gewinner vorgestellt werden.
  • Ein Videoporträt über jeden der Gewinner.

Für die Realisierung der in Form von Projekten (Skulptur oder Installation) eingereichten Werke steht ein Höchstbetrag von 80 000 € an Produktionsbeihilfen zur Verfügung, der je nach den Bedürfnissen der Künstler und den Entscheidungen der Jury auf die verschiedenen Projekte aufgeteilt wird. Die Anträge müssen einen detaillierten Kostenvoranschlag der Produktionskosten mit Schätzungen enthalten. Das Budget darf 50.000 € pro Projekt nicht überschreiten.
Für Fotografien und Videos, bei denen es sich nicht um Unikate handelt, beträgt das Preisgeld 8.000 € (Einzelheiten siehe Regeln). Es wird jedoch empfohlen, eine einmalige Ausgabe für den Wettbewerb vorzuschlagen.

Wettbewerbsablauf

Zum Thema Wasser sind Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen, realistisch oder utopisch, figurativ oder abstrakt, mit einem einzigartigen und sensiblen Blick auf dieses Thema.

Auswahl der Arbeiten und Projekte
Fünf Fachausschüsse und eine Internationale Große Jury werden nacheinander tagen:

Die Fachausschüsse
Jedes Komitee besteht aus zwei Kunst- und Kulturexperten, deren Aufgabe es ist, aus allen eingegangenen Werken oder Projekten etwa dreißig Dossiers auszuwählen, die der Internationalen Großen Jury vorgelegt werden.

  • Anne-Sarah Bénichou, Galeristin und Gründerin der Galerie Anne-Sarah Bénichou – Paris (Frankreich)
  • Yves Chaudouët , Künstler, Dramatiker und Filmemacher – Paris (Frankreich)
  • Dimitri Konstantinidis, Gründer und Direktor von Apollonia – Strasbourg (Frankreich)
  • Claire Malrieux, Bildende Künstlerin – Strasbourg (Frankreich)
  • Hélène Mugot, Bildende Künstlerin – Gentilly (Frankreich)
  • Estelle Pietrzyk, Chefkuratorin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst in Straßburg – Straßburg (Frankreich)
  • Émilie Renard, Kuratorin und Kunstkritikerin, Direktorin des Bétonsalon – Paris (Frankreich)
  • Philippe Schweyer, Gründer von Médiapop, Verlag & Musiklabel und Chefredakteur der Zeitschrift Novo – Mulhouse (Frankreich)
  • Marie Terrieux, Direktorin der Fondation François Schneider – Wattwiller (Frankreich)
  • Emmanuelle Walter, Künstlerische Beraterin für visuelle Künste bei La Filature – Mulhouse (Frankreich)

 

Die Internationale Große Jury
Diese Jury unter dem Vorsitz von Jean-Noël Jeanneney wählt aus den rund dreißig Finalisten die 4 Gewinner der Kategorie „Zeitgenössisches Talent“ aus, deren Werke von der Stiftung erworben werden.

  • Jean-Noël Jeanneney, ehemaliger Präsident von Radio France, ehemaliger Staatssekretär und ehemaliger Präsident der Bibliothèque Nationale de France – Paris (Frankreich)
  • Constance de Monbrison, Leiterin der Insulinde-Sammlungen, Musée du quai Branly – Jacques Chirac – Paris (Frankreich)
  • Alfred Pacquement, ehrenamtlicher Generalkonservator des Kulturerbes – Paris (Frankreich)
  • Chiara Parisi, Direktorin des Centre Pompidou – Metz (Frankreich)
  • Ernest Pignon-Ernest, Künstler, Paris (Frankreich)
  • Xavier Rey, Direktor des Centre Pompidou – Paris (Frankreich)
  • Roland Wetzel, Direktor des Museums Tinguely – Basel (Schweiz)

NB: Die Zusammensetzung der Expertenausschüsse und der Grand Jury kann sich je nach Verfügbarkeit ändern.

Bewerbungsunterlagen

Die Teilnahme am Wettbewerb kann nur elektronisch erfolgen, nachdem man sich auf der Website der Fondation François Schneider angemeldet hat, indem man auf die Schaltflächen „Einzelanmeldung“ oder „Gruppenanmeldung“ oben auf dieser Seite klickt.

Die Bewerbungen müssen für französischsprachige Bewerber in französischer Sprache und für andere Bewerber in englischer Sprache verfasst sein.

Diese Anträge müssen Folgendes enthalten

Administrativer Teil  

Unterzeichnetes, gelesenes und genehmigtes Anmeldeformular und Reglement (PDF-Format)
Kopie Ihres Ausweises (Personalausweis oder Reisepass) (PDF-Format)

Künstlerischer Teil (abgeschlossenes Werk oder zu erstellendes Projekt, Skulptur oder Installation) 

  • Lebenslauf und/oder Präsentation des Künstlerkollektivs, die einen künstlerischen Werdegang belegen (kürzlich in Institutionen, Galerien, Festivals usw. ausgestellte Arbeiten oder Teilnahme an einem oder mehreren Künstleraufenthalten) (PDF-Format, maximal 2 Seiten).
  • Ihr Portfolio / Ihre künstlerische Mappe, in der Sie alle Ihre Arbeiten präsentieren (PDF-Format, maximal 10 A4-Seiten, maximal 10 MB).
  • Eine Absichtserklärung, in der das Werk oder Projekt und die Herangehensweise des Künstlers an den Wettbewerb sowie der intellektuelle und kreative Ansatz vorgestellt werden (PDF-Format, maximal 2 Seiten).
  • Eine genaue technische Beschreibung des bestehenden Werks oder Projekts (Skulpturen, Installationen), Titel, Material, Technik, Abmessungen, Gewicht, Einschränkungen und technische Mittel, die für die Ausstellung, die Montage oder den Transport des Werks erforderlich sind (PDF-Format, maximal 1 Seite).
  • Ein detailliertes Produktionsbudget in Höhe von maximal 50.000 € für Arbeiten, die in Form von Projekten für Skulpturen und Installationen eingereicht werden (PDF-Format).
  • 1 bis 5 Farbbilder (Foto, Zeichnung, Diagramm, Modell, Plan usw.) (JPG-Format, maximal 5 MB pro Bild).
  • Videoextrakt für Videoarbeiten. Bei anderen Werken (Gemälde, Skulpturen usw.) kann eine Videoaufnahme beigefügt werden, um den Kontext zu verdeutlichen (Format MOV/MP4, maximal 500 MB).

Hinweis: Die Jury achtet auf die Klarheit und Prägnanz des Dossiers sowie auf die Kohärenz des Vorschlags mit der Sammlung der Fondation François Schneider.

Unvollständige Unterlagen oder solche, die den oben genannten Anweisungen nicht entsprechen, werden den Fachausschüssen und der Internationalen Großen Jury nicht vorgelegt.
Bei technischen Problemen mit dem Internet sollten sich die Bewerber so schnell wie möglich mit dem Veranstalter in Verbindung setzen. Wir bitten Sie, Ihre Beiträge so schnell wie möglich einzureichen, um eine Verlangsamung des Servers zu vermeiden und zu verhindern, dass Ihr Beitrag uns nicht rechtzeitig erreicht.

WICHTIG: Die eingereichten Werke dürfen nicht dazu bestimmt sein, dauerhaft in der Stiftung installiert zu werden.

Download der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen
Download der Regeln