Als erste Veranstaltung der Stiftung im Jahr 2015 ehrt die Ausstellung Die Sammlung dreizehn Künstlerinnen und Künstler. Die im Laufe der Jahre erworbenen Werke bringen renommierte Künstler und junge Kreative zusammen. Die Installationen, Défaut originaire von Lorella Abenavoli, Wall Piercing von Clément Borderie, 17 Kugeln in einer Kugel von Pol Bury, die Kaskade von Thierry Dufourmantelle, der Mont d’Ici von Sylvie de Meurville, der Wasserball von Patrick Bailly-Maître-Grand, Ilana Isehayeks Wasserkreisel fordern die Tränenwand von Hélène Mugot, den imposanten Star fountain von Niki de Saint-Phalle, die Eautres von Laurence Demaison, die Fotografien Recherches von Meei-Ann Liu’s, Gigi Cifali’s Absence of Water und Fabrizio Plessi’s Digital Stones heraus.
Das Gebäude ist so konzipiert, dass bestimmte Werke im Freien untergebracht werden können, während andere vorübergehend oder dauerhaft ihren Platz im Inneren finden, und hebt die Werke bedeutender und aufstrebender Künstler hervor. François Schneider wollte einerseits die Künstler unterstützen, indem er ihnen einen Ausstellungsraum zur Verfügung stellte, und andererseits dem Publikum die Möglichkeit geben, den Werken anerkannter Künstler zu begegnen.

Der Skulpturengarten bietet somit eine ständige Ausstellung der emblematischen Werke der Stiftung, die durch die Ausstellung der Sammlung wiederentdeckt werden können. So zeigen alle Installationen im Freien, wie sehr Wasser ein Synonym für Spiel ist, und wir sehen regelmäßig die Hand des Künstlers, die versucht, zu kanalisieren, zu dekantieren, zu füllen, zu gießen, zu spritzen, um so ein manchmal turbulentes, manchmal ruhiges Erscheinungsbild mit diesem geheimen Wunsch, zum Mythos Narziss zurückzukehren, zu erzeugen.

Zwischen Innen und Außen, die Werke, Installationen, Fotografien, Gemälde, Zeichnungen, investieren den Raum und schaffen einen Dialog zwischen den verschiedenen Trägern. Emotionen sind am Treffpunkt, sie erfinden neue Wahrnehmungen, natürlich in fließender Form, was zu einer Vielfalt der Ansichten führt. Als Reise in die Phantasie beteiligt sich die Ausstellung la Collection somit am Austausch und an der Vermittlung künstlerischer Zugänge zur zeitgenössischen Kunst.

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