Bekanntgabe der Preisträger

Zeitgenössische Talente 14. Ausgabe

Vier Expertenkomitees haben im vergangenen Februar die Werke oder Projekte von 32 Finalisten aus 621 Bewerbern aus 75 Ländern ausgewählt.

Die hochkarätige Jury 2024 unter dem Vorsitz von Jean-Noël Jeanneney setzte sich wie folgt zusammen:

  • Rosa-Maria Malet – Direktorin der Fundació Joan Miró 1980–2017, Mitglied des Vorstands der Stiftung (Barcelona)
  • Constance de Monbrison – Leiterin der Sammlungen Insulinde, Musée du quai Branly – Jacques Chirac (Paris)
  • Alfred Pacquement – Ehren-Generalkonservator des Kulturerbes (Paris)
  • Chiara Parisi – Direktorin des Centre Pompidou-Metz (Metz)
  • Ernest Pignon-Ernest – Künstler (Paris)
  • Roland Wetzel – Direktor des Museums Tinguely (Basel)

Die in dieser 14. Ausgabe ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler sind Julie Bourges, Ladislas Combeuil, Alioune Diagne, Eléonore Geissler, Paul Heintz, Mehrali Razaghmanesh und Enrique Ramírez.

Wir gratulieren den Kunstschaffenden von ganz herzem und freuen uns darauf, ihre Werke bald in unserer Sammlung begrüßen zu dürfen.

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Les lauréats

Julie Bourges

Geboren 1981 in L’Aigle (Frankreich) | Lebt und arbeitet zwischen Paris und Rennes (Frankreich)

Nach einer Ausbildung im Fotojournalismus lässt sich Julie Bourges von der Suche nach einer „unsichtbaren“ Realität leiten. Diese verarbeitet sie in einer Reihe von Werken, in denen ihre Bilder zwischen Abstraktion und Traumwelt oszillieren. Seit 2018 webt sie an ihrer ganz eigenen Geschichte über Frauen und das Meer und erforscht dabei das Gewicht von Mythen rund um die Präsenz von Frauen auf Schiffen. Sie erhielt 2021 die Förderung für Dokumentarfotografie des CNAP und war 2022 Preisträgerin des großen Fotoauftrags des Kulturministeriums (geleitet von der BnF). Nach einer Residenz in der Fondation des Treilles im Jahr 2023 wurde sie Stipendiatin der Villa Albertine und wird ihre künstlerischen Forschungen im Frühjahr 2025 auf Hawaii fortsetzen.

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Les eaux-fortes, 2022. Fotografische Abzüge, 7 x (60 x 90) cm

Les eaux-fortes ist der zweite Teil einer Serie fotografischer Erzählungen, die die tiefe Verbindung zwischen Frauen und dem Meer erforschen. Er ist Camille gewidmet, einer der wenigen Fischerinnen in Frankreich. Trotz Seekrankheit, Erschöpfung und mahnender Stimmen übt sie diesen traditionell Männern vorbehaltenen Beruf unbeirrt aus. Lange Zeit wurden Frauen als Bedrohung für ein Schiff und seine Besatzung angesehen. Zwar wurden weibliche Figuren als schützende Göttinnen an den Bug von Schiffen gesetzt, doch durfte man weder Frauen an Bord nehmen noch einer begegnen, bevor man in See stach. Obwohl dieser Aberglaube uralt ist, lastet er noch heute auf den Frauen, die auf See arbeiten. Mit jeder Tide trotzt Camille den Elementen und stellt sich dem Fluch derer, die an Bord gehen. Sie steht in der Tradition freier, unabhängiger Frauen, die sich durch die Kraft ihres eigenen Körpers von diesen Mythen befreien. Les eaux-fortes ist ein initiatorischer und traumhafter Bericht, der die intime Odyssee einer Frau erzählt, die existenziell mit dem Ozean verbunden ist – eine Heldin der Meere, die mit dem Aufbrechen in die Ferne ihre Freiheit erobert und ihre eigene Legende schreibt.

Ladislas Combeuil

Geboren 1989 in Vannes (Frankreich) | Lebt und arbeitet in Charente (Frankreich)

Ladislas Combeuil schloss 2015 sein Studium an den Beaux-Arts d’Angers ab. Er ist Preisträger des Départements Aveyron (2023) und der Fondation Charles Oulmont (2024). Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem im Kunstzentrum La Chapelle Jeanne d’Arc in Thouars, in der Artothek von Pessac und im Kunstzentrum Rurart in Rouillé. Für 2025 bereitet er einen öffentlichen Auftrag für das zukünftige Gesundheitszentrum Juliette Ténine in Nanterre vor. Seine Praxis bewegt sich zwischen Malerei, Skulptur sowie monumentalen und ortsspezifischen Installationen (in situ).

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Mes petites fenêtres, 2024. Ölgemälde auf Leinwand und Keilrahmens, 45 x (33 x 41) cm

Die Serie Mes petites fenêtres lädt zu einer akribischen und meditativen Erkundung einer Vielzahl von Landschaften ein. Die 45 von der Romantik inspirierten Gemälde erinnern unwillkürlich an Caspar David Friedrichs Der Mönch am Meer; doch das Fehlen jeglicher menschlicher Figur macht hier Platz für flüssige Landschaften, die wie in der Zeit eingefroren wirken. Die am Boden mit Öl-Lasuren gemalten Bilder weisen alle eine mehr oder weniger deutliche Horizontlinie auf, die durch die Bewegung der Farbe während des Trocknungsprozesses verdünnt oder transformiert wurde. Die farbigen Flüssigkeiten bewegen sich unvorhersehbar auf der Oberfläche der Leinwände. Einmal erstarrt, wirken sie wie jede aquatische Landschaft und laden zur Kontemplation ein. Diese Technik, die dem Unvorhersehbaren und dem Zufall Raum gibt, ähnelt geologischen Prozessen und den Wasserinfiltrationen, die auch den sogenannten Ruinenmarmor (Paésinas) entstehen lassen: Marmorscheiben, deren Muster an verfallene, oft küstennahe Landschaften erinnern.

Alioune Diagne

Geboren 1985 in Kaffrine (Senegal) | Lebt und arbeitet zwischen dem Senegal und Frankreich

Nach seinem Abschluss an der École des Beaux-Arts in Dakar entwickelte der Künstler ab 2013 einen einzigartigen Stil namens „Figuro-Abstro“, bei dem figurative Szenen aus einer Myriade abstrakter, von der Kalligrafie inspirierter Zeichen hervorgehen. Mit diesem Ansatz setzt er sich mit hochpolitischen Themen auseinander. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, insbesondere im Musée des Beaux-Arts in Rouen. Er vertrat zudem den Senegal auf der 60. Biennale von Venedig (2024). Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen wie dem Denver Art Museum, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Saudi-Arabien oder dem Musée des Civilisations Noires in Dakar.

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Géeju Neefare – Plastic Sea, 2024. Ölgemälde auf Leinwand und Keilrahmen, 45 x (33 x 41) cm

Das Wasser ist der rote Faden im Werk des senegalesischen Malers Alioune Diagne. Seine Kunst nährt sich vom Alltag der Fischer und von Szenen des Küstenlebens, thematisiert aber auch die Folgen der Überfischung und Ausbeutung maritimer Ressourcen in Afrika sowie die menschlichen Tragödien der illegalen Migration. Mit Géeju Neefare – Plastic Sea prangert er die Plastikverschmutzung an den senegalesischen Küsten an, die die lebenswichtigen Meeresressourcen zerstört. Das Gemälde von lebhafter Farbigkeit und subtiler Klarheit zeigt zwei Frauen und ein Kind in einer Piroge nahe dem Ufer. Betrachtet man die Szene länger, die sich aus einer Vielzahl von für seine Technik typischen Zeichen zusammensetzt, erkennt man nach und nach, dass die abstrakten Formen, die das Boot umgeben, in Wahrheit Ansammlungen von Plastikmüll sind. Im Hintergrund evozieren leere Pirogen jene Fischer, die durch die daraus resultierende Fischknappheit ins Exil getrieben wurden. Der Titel unterstreicht diese doppelte Dimension: Plastic Sea verweist auf die ökologische Dringlichkeit, während Géeju Neefare – Wolof für „verschmutztes Wasser“ – den Bogen zu den aktuellen Migrationsdramen im Senegal spannt. Ein Funke Hoffnung bleibt jedoch durch den freien Ozean am Horizont und die Figur des Kindes bestehen, das in den Augen des Künstlers eine andere, mögliche Zukunft verkörpert.

 

Eleonore Geissler

Geboren 1992 in Paris (Frankreich) | Lebt und arbeitet in Paris (Frankreich)

Eléonore Geissler absolvierte ihr Studium an der Ensba und der Ensad und verbrachte im Zuge dessen einen Studienaufenthalt in der Robotik-Abteilung der Seoul National University. Im Jahr 2024 schloss sie ihre Ausbildung am renommierten Kunstzentrum Le Fresnoy ab. Ihr erster animierter Kurzfilm Alien TV wurde für den Émile-Reynaud-Preis nominiert und auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt. 2021 gewann sie das Projekt Nuit Blanche mit dem CNES sowie eine Residenz in der Drawing Factory (CNAP). 2023 gestaltete sie die Schaufenster des Hauses Hermès im Faubourg Saint-Honoré, und ihre Arbeiten sind unter anderem in der Sammlung des Musée des Abattoirs in Toulouse vertreten.

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Le plus vieux film du monde (Der älteste Film der Welt), 2023. Aquarium-Diorama-Installation, Fisch, Elektronik, 182 x 100 x 50,4 cm

Das gezeigte Werk erforscht die Entdeckung eines Quastenflossers – eines 1,30 Meter langen prähistorischen Fisches, der 1938 von einem Fischer vor der Südostküste Afrikas gefangen wurde. Diese seit 400 Millionen Jahren existierende und vom Aussterben bedrohte Art bietet einen kostbaren Blick in die Vergangenheit. Die Analyse ihrer Schuppen mittels Skalimetrie erinnert an das Verfahren zum Auslesen von Filmstreifen. Laut dem Filmtheoretiker Philippe-Alain Michaud liegt der Ursprung des Kinos direkt im Aquarium begründet, das den ersten Kinematographen um einige Jahre vorausging. In dieser Installation wird das Aquarium zum optischen Theater, das eine Dualität zwischen Film und aquatischem Milieu erzeugt. Bildverzerrungen, die Reflexionen des Wassers an der Decke, die Silhouette des Fisches als Schattenspiel sowie die Parallele zwischen der Entwicklung eines Filmstreifens und der Untersuchung von Fischschuppen greifen ineinander. Dieses Wechselspiel zwischen Wasser, Glas und Bild wirft eine fundamentale Frage auf: Wenn das Kino tatsächlich auf einem natürlichen Prozess basieren würde – spräche man dann noch von einem Film oder bereits vom Leben des Bildes selbst?

Paul Heintz

Geboren 1989 in Saint-Avold (Frankreich) | Lebt und arbeitet in Paris (Frankreich)

Der Absolvent der Beaux-Arts de Nancy, der Arts Décoratifs de Paris und des Kunstzentrums Le Fresnoy arbeitet primär im Bereich Film und Installation. Seine Praxis bewegt sich im Grenzbereich zwischen Dokumentation und Fiktion, wobei die Realität oft von den Akteuren selbst hinterfragt und neu verhandelt wird. Seine Arbeiten wurden auf zeitgenössischen Kunstveranstaltungen und Filmfestivals präsentiert, darunter beim FID Marseille, IFFR Rotterdam oder der Paris Nuit Blanche, sowie in Kunstzentren und Museen wie dem Centre Pompidou, dem FRAC Lorraine, dem FRAC Grand Large und Les Rotondes. Er ist Preisträger des Prix Révélation Emerige (2019), des Prix Révélation Livre d’Artiste (2021) und von 1% Marché de l’Art (2023).

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Nafura, 2023. Video, 27’33 min. Rohre, Pumpen, Lautsprecher, Zeichnung, variable Maße

Nafura – arabisch für Springbrunnen – ist der Titel von Paul Heintzs Film. Aus der Langeweile einer nächtlichen Autofahrt heraus philosophieren drei Freundinnen über die Symbolik des König-Fahd-Springbrunnens im saudi-arabischen Dschidda. Ihre Diskussionen über dieses monumentale Wasserkunstwerk, das in den 1980er-Jahren vom König errichtet wurde, wandeln sich schnell in Reflexionen über Macht und Verbote – ein Roadmovie einer saudi-arabischen Jugend auf der Suche nach Freiheit. Als Manifestation patriarchaler Macht und Affront gegen die Natur erscheint die Fontäne von Djeddah, die als die größte der Welt gilt, vor allem als Heuchelei: Das Zurschaustellen einer riesigen Wasserfontäne kann weder das Vordringen der Wüste verhindern noch die Existenz der Frauen ungeschehen machen. Obwohl sie von der Dunkelheit umgeben und im schützenden Innenraum eines Autos eingesperrt sind – ihre Gesichter durch Lichtflecken anonymisiert –, verschaffen sich die drei Protagonistinnen lautstark Gehör. Ihre von Rebellion und Humor geprägten Gespräche zeugen von einem unlöschbaren Durst nach Freiheit, den der Film vergrößert und bis ins Irreale verlängert. Durch computergenerierte Bilder, die mit dokumentarischen Aufnahmen verschmelzen, imaginiert Paul Heintz, wie das Innere des Brunnens aussehen könnte: Es stellt sich heraus, dass die Fundamente dieses stolzen phallischen Symbols wie eine Ruine anmuten.

Mehrali Razaghmanesh

Geboren 1983 in Teheran (Iran) | Lebt und arbeitet in Paris (Frankreich)

Tief beeinflusst von iranischer Kunst und Philosophie bewegt sich Mehrali an der Schwelle zwischen Fotografie und Malerei. Er fordert die Grenzen dieser beiden Medien heraus, indem er sich ganz auf die Natur konzentriert. Durch die malerische Neuinterpretation fotografierter Landschaften versucht er, eine imaginäre Welt wiederzubeleben. Statt die Natur lediglich abzubilden, sucht er nach einer visuellen Interpretation, die das Bild in den Bereich der reinen Imagination überführt. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt (u. a. im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, bei den Rencontres d’Arles 2019, im Foam Fotografiemuseum in den Niederlanden, im Zuge von On Earth: Imaging, Technology and the Natural World im Le Lieu Unique in Nantes, beim Photolux Festival in Italien sowie im CLB Berlin).

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Raw Reverie (Ungezähmte Träumerei), 2022. Digitale Fotografie, Cyanotypie-Abzug auf Fabriano 300 gr, 7x (48 x 68) cm und 150 x 105 cm

Raw Reveries entstand am Kaspischen Meer, dem größten Binnengewässer der Erde. Diese Serie erforscht den revolutionären Charakter von Wellen – die Art und Weise, wie sie in einer Kette miteinander verbunden sind und wie eine kleine Welle eine gewaltige Brandung oder eine fundamentale Veränderung der Kulisse auslösen kann. Der Künstler begreift sich nicht als getrennt vom Meer, sondern vielmehr als Teil eines miteinander verbundenen Ganzen. Sein Ansatz ist dabei nicht nur ökologischer Natur, sondern besitzt auch politische, soziale und psychologische Dimensionen. An der Oberfläche besteht diese Serie aus mehreren Porträts von Wellen, doch darunter verbirgt sich das Porträt einer Revolution. Seit Jahren dreht sich seine künstlerische Praxis um alternative Druckverfahren und die Dekonstruktion von Bildschichten. CMYK steht für ihn nicht mehr nur für vier Farbschichten, sondern ist zu einer Metapher für die vier Elemente geworden: Wasser, Luft, Erde und Feuer. Um die Poesie zu bewahren und dem Wesen des Wassers treu zu bleiben, druckt er mittels des Cyanotypie-Verfahrens ausschließlich die Cyan-Schicht des Meeres.

Enrique Ramirez

Geboren 1979 in Las Condes (Chile) | Lebt und arbeitet in Paris (Frankreich)

Enrique Ramírez ist bildender Künstler und Filmemacher. Er absolvierte ein Studium der Film- und audiovisuellen Kommunikation in Chile und anschließend der zeitgenössischen Kunst am Studio National – Le Fresnoy in Frankreich. Sein Werk erforscht Erinnerung, Exil und Migrationen und hinterfragt die Beziehung zwischen Wasser, Geschichte und Geopolitik. Er stellte 2017 auf der Biennale von Venedig, im Museo Nacional de Bellas Artes in Chile, im Parque de la Memoria in Buenos Aires sowie in mehreren internationalen Institutionen aus. Für den Zeitraum 2025–2026 ist er Stipendiat der renommierten Villa Medici in Rom. Mittels Video, Skulptur und Installation schafft er poetische Räume, in denen Ton und Bild die unsichtbaren Erzählungen der zeitgenössischen Welt offenbaren.

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Elegías a un paisaje, 2023. Gefäßflöte (Gefäßpfeife) mit fünf Körpern, vier aerofonen Systemen und akustischen Kammern, gefertigt in Argentinien, 40 x 30 x 40 cm

Diese Skulptur mit vier akustischen Kammern ist frei von einem jahrhundertealten Instrument inspiriert. Sie ist Skulptur und Instrument zugleich: Luft und Wasser, die in ihrem Inneren zirkulieren, erzeugen Töne dank einer jahrtausendealten Technologie, die Erde, Wasser, Luft und Bewegung miteinander verbindet. Sie birgt ein Geheimnis: Das in Bewegung versetzte Wasser generiert eine autonome Klanglandschaft. Inspiriert von präkolumbianischen Pfeifgefäßen hinterfragt sie unsere Beziehung zu Klang, Geste und dem Unsichtbaren. Durch das Bewegen der Skulptur wird das Wasser zum eigentlichen Hauptdarsteller und erzeugt unvorhersehbare Klänge. Wie Wellen oder Regen schreibt es dem Raum einen natürlichen Rhythmus ein und lädt uns ein, unsere Umgebung auf eine andere Weise wahrzunehmen.